Warum lesen Sie mich
Unabhängig. Direkt. Parteilos.
Analyse, Kommentar und Dokumentation zur Gegenwart.
Testimonials
Der Mythos vom Bürgerwindpark Brombeerkopf
Der sogenannte „Bürgerwindpark Brombeerkopf“ entpuppt sich bei genauer Analyse nicht als Bürgerprojekt, sondern als klassisches Investorenmodell mit ausgelagerter Haftung. Bürger tragen finanzielle Risiken über Nachrangdarlehen, ohne Mitbestimmung oder Kontrolle, während Belastungen für Landschaft und Anwohner externalisiert werden.
Windkraft in Freiburg: Verwaltungspropaganda statt ehrlicher Information
Die Stadt Freiburg bewirbt Windkraft als sauber, günstig und naturverträglich. Eine genaue Analyse zeigt jedoch: Zentrale Fakten zu Naturschutz, Grundwasser, Schall, Infraschall, Abrieb, Rückbau und Kosten werden ausgeblendet oder beschönigt. Dieser Beitrag legt offen, wo Information zur Akzeptanzkampagne wird.
Windkraft um Günterstal – warum kritische Fragen keine Ideologie sind
Der Artikel der Badischen Zeitung über die Bürgerinitiative Windkraft Günterstal liefert kein ausgewogenes Bild der Veranstaltung, sondern arbeitet mit Framing, Auslassungen und politischer Einordnung statt sachlicher Auseinandersetzung. In diesem Beitrag werden die zentralen Aussagen der beiden Fachvorträge zu Wasser, Wald, Energieversorgung und Systemkosten korrekt eingeordnet.
Haushaltskonsolidierung Kirchzarten – viel Moral, wenig Ursachenanalyse
Die Haushaltskonsolidierung in Kirchzarten wird als alternativlos dargestellt. Doch trotz massiver Einschnitte bleibt ein Millionen-Defizit. Der Beitrag zeigt, warum die Ursachen tiefer liegen, wie kreditfinanzierte Entscheidungen früherer Jahre bis heute wirken und warum Sparen ohne Ursachenanalyse keine nachhaltige Lösung ist.
Wenn der Staat lügt – und die Justiz den Trost bestraft
Während ein Pfarrer in Freiburg für seelsorgerischen Beistand kriminalisiert wird, kollabieren die zentralen Begründungen der Corona-Politik rückwirkend. Der Beitrag zeigt, wie Justiz und Politik falsche Prämissen konservieren, Verantwortung nach unten exekutieren und moralisches Handeln bestrafen. Eine scharfe Anklage gegen Rechtspositivismus, Machtmissbrauch und das Versagen des Rechtsstaat…
Berlin-Blackout, Vulkangruppe, Medien-Schweigespirale
Tagelanger Stromausfall im Südwesten Berlins nach linksextremistischer Sabotage: Zehntausende ohne Heizung, Licht und Kommunikation bei Frost. Während die Lebensgefahr in ausgekühlten Wohnungen steigt, relativieren Politik und Medien den Angriff – ein schonungsloser Blick auf Doppelmoral, Staatsversagen und falsche Prioritäten.
Gemeinde Kirchzarten – Finanzlage im Vergleich 2019 zu 2025
Ein sachlicher Vergleich der Haushaltszahlen von 2019 und 2025 zeigt, wie stark sich die finanzielle Lage der Gemeinde Kirchzarten verändert hat. Steigende Ausgaben, höhere Investitionen und zunehmende Kreditfinanzierung haben den Handlungsspielraum deutlich verengt. Der Beitrag ordnet Zahlen verständlich ein und macht strukturelle Verschiebungen transparent.
Neujahrsempfang Kirchzarten 2026
Der Neujahrsempfang der Gemeinde Kirchzarten zeigte eine auffällige Diskrepanz zwischen offizieller Zuversicht und wahrgenommener Realität. Während von erreichter „Talsohle“ gesprochen wurde, mehren sich Hinweise auf finanzielle Engpässe und eingeschränkte Leistungen. Eine nüchterne Analyse zur Lage der Kommune.
Zerstörungslust?
Der Begriff „Zerstörungslust“ wird zunehmend genutzt, um sachliche Kritik zu delegitimieren. Der Text analysiert, wie demokratischer Dissens pathologisiert, der Diskurs verengt und Kritik nicht mehr argumentativ beantwortet, sondern moralisch und sozial sanktioniert wird – mit Folgen für Meinungsfreiheit und Öffentlichkeit.
Politik ohne Parteibuch. Verantwortung. Heimat.
Ich schreibe unter meinem eigenen Namen, weil öffentliche Argumente öffentliche Verantwortung verlangen. Diese Seite ist kein Ort für Parolen, Kampagnen oder Lagerdenken, sondern für nachvollziehbare Beobachtungen, überprüfbare Fakten und Fragen, die gestellt werden müssen – auch dann, wenn sie unbequem sind. Wer hier liest, wird Zustimmung finden, Widerspruch, vielleicht Ärger; all das gehört zur offenen Auseinandersetzung.
Dass Positionen nicht unwidersprochen bleiben, ist selbstverständlich. Dass Kritik nicht immer sachlich, fair oder wohlwollend geäußert wird, ebenso. Diese Seite entsteht nicht trotz dieses Gegenwinds, sondern mit ihm. Ich nehme zur Kenntnis, dass es Stimmen gibt, die meine Arbeit ablehnen, delegitimieren oder persönlich angreifen – und halte dennoch daran fest, dass Argumente nicht durch Zuschreibungen entkräftet werden. Mich interessiert nicht, wer sich wie positioniert, sondern was gesagt, behauptet, entschieden oder verschwiegen wird und welche Folgen das für Menschen, Gemeinden und öffentliche Räume hat. Ich beobachte, ordne ein, dokumentiere und widerspreche dort, wo Narrative an die Stelle von Tatsachen treten. Nicht aus Opposition, sondern aus Verantwortung.
Diese Texte sind ein Angebot zur Auseinandersetzung – nicht zur Gefolgschaft. Wer anderer Meinung ist, darf sie haben. Wer widerspricht, soll es begründen. Und wer meint, Diskussionen durch Etiketten beenden zu können, bestätigt nur, warum offene Standpunkte notwendig bleiben.
Adrian Kempf, Kirchzarten im Dreisamtal